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Yakuza-Spieleentwickler drängen auf Konfrontation

Autor:Kristen Aktualisieren:Dec 11,2024

Yakuza-Spieleentwickler drängen auf Konfrontation

Die Macher der Like a Dragon-Reihe betrachten Konflikte als Schlüsselelement in ihrem Spieleentwicklungsprozess. In einem kürzlichen Interview mit Automaton verriet Serienregisseur Ryosuke Horii, dass interne Meinungsverschiedenheiten und lebhafte Debatten im Ryu Ga Gotoku Studio nicht nur üblich sind, sondern aktiv gefördert werden.

Horii betont, dass diese „internen Kämpfe“, obwohl sie scheinbar negativ sind, für die Produktion hochwertiger Spiele von entscheidender Bedeutung sind. Er erklärt, dass beispielsweise Meinungsverschiedenheiten zwischen Designern und Programmierern Möglichkeiten zur Verbesserung darstellen und dass ein Planer vermitteln und die Diskussion zu einem produktiven Abschluss führen muss. „Wenn es keine Auseinandersetzungen oder Diskussionen gibt“, erklärte Horii, „kann man nur ein lauwarmes Endprodukt erwarten. Daher sind Kämpfe immer willkommen.“ Der Schlüssel liegt, betont er, darin, sicherzustellen, dass diese Konflikte zu positiven Ergebnissen und einem verbesserten Spieldesign führen.

Der Ansatz des Studios priorisiert die Qualität der Ideen gegenüber ihrer Herkunft. Horii weist darauf hin, dass das Team Vorschläge auf der Grundlage ihrer Leistung bewertet und nicht danach, welches Teammitglied sie vorgeschlagen hat. Zu diesem offenen, aber dennoch anspruchsvollen Umfeld gehört auch die Bereitschaft, minderwertige Ideen ohne Zögern abzulehnen. „Wir achten auch darauf, schlechte Ideen ‚gnadenlos‘ auszuschließen“, sagte Horii und betonte den wettbewerbsorientierten und dennoch kollaborativen Charakter ihres Entwicklungsprozesses. Das ultimative Ziel sei es, bekräftigt er, „gesunde und produktive Kämpfe“ zu fördern, die letztendlich zu einem überlegenen Endprodukt führen. Diese Methodik spiegelt die eigenen Themen der Serie wider: Mut, Entschlossenheit und die Überwindung von Widrigkeiten.