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Suicide Squad: Massenentlassungen treffen Game Studio

Autor:Kristen Aktualisieren:Jan 18,2025

Suicide Squad: Massenentlassungen treffen Game Studio

Rocksteady steht nach der enttäuschenden Leistung von Suicide Squad vor weiteren Entlassungen

Rocksteady Studios, bekannt für die von der Kritik gefeierte Batman: Arkham-Reihe, hat nach den enttäuschenden Verkäufen ihres neuesten Titels Suicide Squad: Kill the Justice League weitere Entlassungen angekündigt. Dies folgt auf frühere Kürzungen beim QA-Team im September, die auf die unterdurchschnittliche Leistung des Spiels zurückzuführen sind.

Die jüngste Runde von Arbeitsplatzverlusten wirkt sich unmittelbar vor der Veröffentlichung des letzten Updates des Spiels auf die Programmier- und Grafikabteilungen von Rocksteady aus. Wie Warner Bros. im Februar berichtete, trugen die gemischte Resonanz des Spiels und die kontroversen Inhalte nach der Veröffentlichung dazu bei, dass die Verkaufserwartungen nicht erfüllt wurden. Durch die ersten Entlassungen im September wurde die Größe der Qualitätssicherungsabteilung halbiert und die Belegschaft von 33 auf 15 reduziert.

Laut Eurogamer sind mehrere Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen, darunter zusätzliches QA-Personal, Programmierer und Künstler, von den jüngsten Kürzungen betroffen. Obwohl die betroffenen Mitarbeiter anonym bleiben wollten, verdeutlichen ihre Berichte die erheblichen Auswirkungen des kommerziellen Scheiterns des Spiels auf das Studio. Warner Bros. hat sich noch nicht offiziell zu diesen jüngsten Entlassungen geäußert und spiegelt damit ihr Schweigen nach den Kürzungen im September wider.

Welleneffekt bei WB-Spielen

Die Folgen der schlechten Leistung von Suicide Squad: Kill the Justice League reichen über Rocksteady hinaus. WB Games Montreal, das Studio hinter Batman: Arkham Origins und Gotham Knights, erlebte im Dezember ebenfalls Entlassungen, wovon vor allem das Qualitätssicherungspersonal betroffen war, das Rocksteadys DLC-Entwicklung nach der Veröffentlichung unterstützte.

Der letzte DLC, der am 10. Dezember veröffentlicht wurde, führte DeathStroke als vierten spielbaren Charakter ein. Während ein letztes Update für später in diesem Monat geplant ist, bleibt die Zukunft des Studios ungewiss. Die schlechte Leistung des Spiels wirft einen Schatten auf die beeindruckende Erfolgsbilanz von Rocksteady und verdeutlicht die Risiken, die mit Live-Service-Titeln verbunden sind.